Strampolino – die neue Kita im Bollwerk 21, die bewegt; weite Räume mit Sprossenwänden, Turnmatten und grossen farbigen Bällen –in der Kindertagesstätte «Strampolino» können sich die Kleinen nach Herzenslust austoben: Das Wichtigste für die körperliche, geistige und emotionale Entwicklung der Kinder. Dank dem revolutionären Betreuungssystem fühlen sich auch die Eltern bestens aufgehoben.

Kindertagesstätten können eine unglaubliche Entlastung für berufstätige Eltern sein. Diese ermöglichen nach der Babypause einen Wiedereinstieg ins Berufsleben, die Eltern wissen, dass ihre Kinder gut betreut werden. Grosser Nachteil ist das starre Betreuungssystem: Man vereinbart über einen grösseren Zeitraum fixe Tage und bezahlt diese Ende Monat mit einem Pauschalbeitrag.

Dieses System geht an der Realität auf dem Arbeitsmarkt vorbei: Eltern arbeiten häufig unregelmässig, ihr Einsatzplan variiert monatlich. «Hier bieten wir eine Alternative», erklärt Morena Inäbnit, Gründerin und Mitinhaberin von «Strampolino». «Beiuns können monatlich variable Wochentage und Zeiten ganz unkompliziert online gebucht werden. Auch einzelne Stundenblöcke blöcke sind möglich. Unseren Einsatzplan passen wir der Anzahl zu betreuenden Kinder an. Und wir verrechnen die effektive Präsenzzeit der Kinder, keine Pauschalen.»

Maximal familienfreundlich sind auch die Betriebszeiten. Der Standort Bern ist Montag bis Freitag, von sechs bis zwanzig Uhr
und am Samstag von sechs bis achtzehn Uhr geöffnet. Betreut werden Kinder ab drei Monaten bis zum Schuleintritt. Das revolutionäre Konzept entwickelten Morena Inäbnit und ihr Team im engen Austausch mit Arbeitgebern. So arbeiten beispielsweise die Airline «Swiss» oder der Spital Zollikerberg eng mit Strampolino zusammen. Die Betriebszeiten der Kita wurden den Dienstplänen der Partner angepasst. Eine ähnliche arbeitgeber- und arbeitnehmer-freundliche Strategie verfolgt «Strampolino» auch an ihren anderen kreuz und quer übers Mittelland verstreuten Standorten.

 

Ist es in Kloten eine liebevoll restaurierte Mühle, so toben die Kids in Bremgarten durch einen ehemaligen Kindergarten, in Bern ist es ein gut erreichbarer Standort nahe dem Bahnhof. Überall ist viel, viel Platz vorhanden. «Denn die Kinder sollen und dürfen bei uns ihren Bewegungsdrang ausleben», so Morena Inäbnit. «Was wir als Kleinkinder erleben und tun, prägt auch unsere Zukunft.» Die ehemalige Schulpsychologin kennt die Kehrseite: «Bei Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten gab es häufig ein Bewegungsdefizit im Kleinkindalter. Um dieses zu kompensieren schickt man diese dann später in teure Psychomotorikkurse. Bei ‹Strampolino› wirken wir deshalb auch präventiv.» Denn viele Hirnstrukturen werden durch Bewegung aufgebaut. «Wer früh lernt sich im Raum zu bewegen, bildet die Voraussetzung für das Verständnis des Zahlenraums aus. 

Und wenn schon eine Dreijährige selbständig eine Sprossenwand rauf- und wieder runterklettert, ist das förderlich für ihr Selbstbewusstsein und ihr Körpergefühl.» Zum Kita-Alltag gehört tägliche Aktivität im Freien – auch wenn es «hudelt». «Die Kinder sollen die Jahreszeiten kennenlernen, erleben wie Waldboden riecht und sich anfühlt. Sie sollen Schnee, Regen und Sonne
auf der Haut spüren.» Morena Inäbnit und ihre Mitarbeitenden handeln nach einer modernen Pädagogik, in der viel Selbstbestimmung gelebt wird. «Wir wollen den Kindern und den Familien – insbesondere Mütter die arbeiten möchten – etwas Gutes tun. Das ist unsere Leidenschaft.